- ASP
- acronym of:Application Service Provider - ein Dienstleister, der anderen Firmen Computeranwendungen über das World Wide Web zur Verfügung stellt
Beim Application Service Providing (etwa „Anwendungsdienstleistungen“) wird durch einen Dienstleister, den Application Service Provider (ASP) bzw. Anwendungsdienstleister, eine Anwendung (z. B. ein ERP-System) betrieben und dem Kunden über öffentliche Netze (z. B. das Internet) angeboten. Der ASP kümmert sich um die gesamte Administration, wie Datensicherung, das Einspielen von Patches usw. Anders als das Applikation-Hosting ist Teil der ASP-Dienstleistung auch ein Service (z. B. Benutzerbetreuung) um die Anwendung herum.
- CMS
- acronym of:Content Management System - ein Redaktions-System zur Verwaltung von Inhalten auf Webseiten
Ein Content-Management-System (kurz CMS, übersetzt etwa Inhaltsverwaltungssystem), im Medienbereich auch: Redaktionssystem, ist ein Anwendungsprogramm, das die gemeinschaftliche Erstellung und Bearbeitung des Inhalts von Text- und Multimedia-Dokumenten (Content) ermöglicht und organisiert. Der darzustellende Informationsgehalt wird in diesem Zusammenhang als Content (Inhalt) bezeichnet. Der Benutzer sollte das System auch ohne Programmierkenntnisse sowie ohne Kenntnis von HTML oder XML bedienen können.
- CRM
- acronym of:Customer Relationship Management - die Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen
Kundenbeziehungsmanagement oder Kundenpflege (engl. Customer Relationship Management, CRM) bezeichnet die Dokumentation und Verwaltung von Kundenbeziehungen und ist ein wichtiger Baustein für Beziehungsmarketing. Da Kundenbeziehungen langfristig ausgerichtet sind, müssen alle kundenspezifischen Unternehmensaktivitäten aufgezeichnet werden, um den Erfolg des Unternehmens zu steigern.
- DSL
- acronym of:Digital Subscriber Line - schneller digitaler Teilnehmer-Anschluß für die Anbindung ans Internet
Über die Digital Subscriber Line (DSL) (englisch für „Digitaler Teilnehmer-Anschluss“) können Haushalte und Unternehmen Daten mit hohen Übertragungsraten (bis zu 210 Mbit/s) über einfache Kupferleitungen senden und empfangen. Dies ist eine wesentliche Verbesserung gegenüber den technisch überholten Analog- (bis zu 56 kbit/s) und ISDN-Verbindungen (mit 2 gebündelten Kanälen 128 kbit/s). In der Regel wird mittels DSL ein Breitband-Internetzugang zur Verfügung gestellt.
- IVR
- acronym of:Interactive Voice Response - die interaktive Navigation eines Sprachcomputers über Sprache oder Tastentöne
Mit einem IVR Sprachdialogsystem können Anrufer über das Telefon teil- oder vollautomatisierte natürlichsprachliche Dialoge führen. IVR wird in der Praxis auch als Überbegriff für jede Art der Telefonnavigation verwendet. Also auch für das DTMF (Dual-tone multifrequency dialing, "Für den Verkauf drücken Sie jetzt bitte die '1', für Service drücken Sie jetzt bitte die '2', ...").
- PBX
- acronym of:Private Branche eXchange - Telefonanlage im klassischen Sinne; verbindet (eXchange) die Endgeräte (Private) mit dem Telefonnetz
Eine "Private Branche eXchange" bezeichnet eine Telefonanlage im klassischen Sinne. Sie Verbindet die Endgeräte (Telefone, PC, FAX etc.) auf Seiten des Nutzers (-> Private) mit dem Netz der Telefonprovider (z.B. Telekom) und ermöglicht den Kommunikationaustausch (->eXchange) zwischen diesen Elementen.
- PSTN
- acronym of:Public Switched Telephone Network - das klassische öffentliche (Public) Telefonnetz
Unter einem Telefonnetz (Fernsprechnetz) versteht man ein Kommunikationssystem, das für die Abwicklung von Telefongesprächen (Telefonie) konstruiert ist. Die internationale Bezeichnung ist Public Switched Telephone Network, das mit dem beim Verbraucher wenig bekannten Akronym PSTN abgekürzt wird für das vermittelte Telefonnetz. Oft wird auch synonym der Begriff Plain Old Telephone Service (POTS) gebraucht, der das analoge Telefonnetz bezeichnet. Mittlerweile ist dieser Ausdruck jedoch veraltet, da über das in Europa vorherrschende ISDN-Netz neben der Telefonie auch noch andere Dienste (zum Beispiel Fax, Datenfernübertragung) abgewickelt werden und es deshalb kein reines Telefonnetz mehr gibt. Um diesen Aspekt zu betonen, wird auch oft der Ausdruck General Switched Telephone Network (GSTN) beziehungsweise das weniger gebräuchliche Public Switched Telephone Network (PSTN) verwendet. Unter GSTN wird dann nicht nur das öffentliche Telefonnetz verstanden, sondern auch alle anderen Netze, die Vermittlungstechnik nutzen, also Netze auf der technischen Basis von ATM, ISDN, Funknetzen und private Telefonnetze.
- SER
- acronym of:SIP Express Router - Vermittlungsstelle für VoIP-Telefonie
SIP Express Router (SER) ist ein konfigurierbarer SIP (RFC3261) Server, der als freie Software lizenziert ist. SER wurde 2001 vom Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme (FOKUS) entwickelt und später von der neugegründeten Firma iptel.org weiterentwickelt. Einige der SER Entwickler starteten mit dem freie-Software-Projekt OpenSER einen neuen Anlauf.
- SIP
- acronym of:Session Initiation Protocol - ein Netzprotokoll zum Aufbau einer Kommunikationsverbindung, z. B. IP-Telefonie
Das Session Initiation Protocol (SIP) ist ein Netzprotokoll zum Aufbau einer Kommunikationssitzung zwischen zwei und mehr Teilnehmern. Das Protokoll wird im RFC 3261 (früher RFC 2543) spezifiziert. In der IP-Telefonie ist das SIP ein häufig angewandtes Protokoll.
- VoIP
- acronym of:Voice over IP - Sprachkommunikation über das Internet
Unter Internet-Telefonie bzw. IP-Telefonie (Internet-Protokoll-Telefonie; auch Voice over IP (VoIP)) versteht man das Telefonieren über Computernetzwerke, die nach Internet-Standards aufgebaut sind. Dabei werden für Telefonie typische Informationen, d. h. Sprache und Steuerinformationen für z. B. den Verbindungsaufbau, über ein auch für Datenübertragung nutzbares Netz übertragen. Bei den Gesprächsteilnehmern können sowohl Computer, für IP-Telefonie spezialisierte Telefonendgeräte, als auch über spezielle Adapter angeschlossene, klassische Telefone die Verbindung ins Telefonnetz herstellen.

